Wird der Wille der Mehrheit der Aktionäre für eine Sonderprüfung einfach ignoriert?!

Dank der für uns überraschend starken Beteiligung an der Spendenaktion wurde es uns ermöglicht, unseren Anwalt zwischenzeitlich zu beauftragen, den Kostenvorschuss beim Obergericht  (2. Verfahren) einzuzahlen.

Leider stellt das noch gar nicht sicher, ob es denn überhaupt eine Sonderprüfung gibt. Der Hapimag Verwaltungsrat handelt im glatten Widerspruch zu den Ausführung bei der letzen GV:

Die Aussage im GV Protokoll 2019 Seite 7 oben, wonach der Verwaltungsrat und die Hapimag „das Votum der Aktionäre respektiere“ wird durch dessen Handlungsweise ad absurdum geführt.

Dazu aus der Stellungnahme der Hapimag-Anwälte an das Kantonsgericht vom 12. Juli 2019:

Es gibt dabei drei Anträge, wobei

Unter 1.) die Fragen aufgelistet sind, die durch Rückzug als erledigt abzuschreiben sind.

Unter 2.) wird beantragt auf gewisse Frage nicht einzutreten.

Unter 3) wird beantragt die Fragen abzuweisen, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.

Auf Seite 48 in der Stellungnahme wird beantragt, die Kosten- und Lastenfolge vollumfänglich zu Lasten der Gesuchsteller gehen soll.

Für uns heißt dies, der Verwaltungsrat will keine Sonderprüfung und wir als Antragsteller sollen die Kosten des bisherigen Verfahrens tragen.
Da fragt man sich, wieviel Dreck am Stecken jemand wohl haben muss, um so zu agieren?

Weitere Infos aus den Diversen Eingaben der Hapimag Aktionäre lesen Sie hier: „Sonderprüfung bitte warten“