Schweizer Richter lehnt im Urteil die Sonderprüfung ab!

Keine gerichtliche Sonderprüfung – Mehr Transparenz durch enge Zusammenarbeit mit Aktionärsvereinigungen und unabhängige Prüfung

An der Generalversammlung 2018 stimmten die Hapimag Aktionärinnen und Aktionäre einer Sonderprüfung rund um den Verkauf und den Neubau von Ferienanlagen zu. Am 13. Februar 2020 hat das Kantonsgericht Zug das Sonderprüfungsverfahren abgewiesen.

Philipp Ries, Präsident des Verwaltungsrates ad interim von Hapimag, sagt:
«Auch ohne Sonderprüfung bleibt unser Ziel eine offene und regelmässige Kommunikation mit unseren Aktionärinnen und Aktionären. Wir haben uns mit dem HFA, der die Sonderprüfung anstrebte, darauf geeinigt, dass wir einen Antrag an der diesjährigen Generalversammlung unterstützen, eine freiwillige, unabhängige Prüfung zu bestimmten Themenkreisen durchzuführen und die Aktionärinnen und Aktionäre darüber abstimmen zu lassen. Ich danke dem Vorstand des HFA, dass er diesen Prozess angestossen hat, der zu mehr Transparenz führt. Ebenfalls danke ich den Aktionärsvereinigungen “Hapimag Aandeelhouders Belangenbehartiging Nederland” (HABEN) und “Hapimag Amicale Luxembourg” (H.A.L.) und allen Aktionärinnen und Aktionären, wie auch unseren Hapimag Mitarbeitenden für den starken Zusammenhalt – dieser ist die Grundlage von Hapimag».

Frank Dorner, Obmann von HFA, sagt:
«Wir sind enttäuscht über diesen Entscheid. Der Fragenkatalog, den wir an der Generalversammlung 2018 eingereicht hatten, erzielte dort eine ausreichende Mehrheit. Für uns ist es schwer verständlich, dass ein Schweizer Richter die Sonderprüfung dennoch ablehnt. Wir verzichten auf weitere rechtliche Schritte und akzeptieren das Urteil, da Hapimag in der Zwischenzeit transparenter geführt wird. Die Aktionärinnen und Aktionäre können an der nächsten Generalversammlung darüber abstimmen, ob eine freiwillige, unabhängige Prüfung wichtiger Themenkreise durchgeführt werden soll. Wir gehen davon aus, dass unsere Anliegen offen beantwortet werden. Das Ziel von HFA bleibt, die Interessen aller Aktionärinnen und Aktionäre durch möglichst viele Vollmachten zu vertreten und zu schützen. Dafür arbeiten wir mit Leidenschaft, denn Fehler der Vergangenheit müssen korrigiert und in Zukunft vermieden werden. Positiv stimmt uns, dass der aktuelle Verwaltungsrat und das Management von Hapimag auf das gleiche Ziel hinarbeiten».

Soweit die gemeinsame Information an alle Hapimag Mitglieder und Aktionäre.

Lesen Sie mehr über die Folgen und diskutieren auch unsere Sichtweise:
„Sonderprüfung, unverständliches Urteil“