HFA Antrag: Gewinn auf 2019 vortragen

Weshalb der HFA bei Traktandum 2 einen Gegenantrag stellen wird

Gewinn für 2018 CHF 12.315.962,00 und dessen Verwendung

Verluste im Abschluss der Hapimag AG, an diese Abwärtsspirale hatten sich die Aktionäre schon jahrelang gewöhnen müssen.

Als Beispiel nur Zahlen der letzten Jahre

  • 2013 Verlust bei der Hapimag AG CHF 43.730.000,
  • 2014 Verlust bei der Hapimag AG CHF 23.356.000,
  • 2015 Verlust bei der Hapimag AG CHF 30.463.000,
  • 2016 Verlust bei der Hapimag AG CHF 17.278.000.

Im Herbst 2016 gab es eine gravierende Personalveränderung in der Hapimag AG.
Die CEO (Geschäftsführerin) Marisabel Spritz wurde durch den neuen CEO (Geschäftsführer) Hassan Kadbi ersetzt.

Schon im ersten vollen Jahr seiner Tätigkeit zeigten die von Hassen Kadbi eingeleiteten Veränderungen eine Wirkung. Die Hapimag AG konnte 2017 einen Gewinn von CHF 3.887.000 ausweisen. 2017 ging dieser Gewinn auf Vorschlag des Verwaltungsrates in sogenannte “freie Gewinnreserven”. Die Mittel verschwanden damit – auf einem “Sparbuch”?

2018 schlägt der Verwaltungsrat erneut vor, den Gewinn von über 12 Millionen Schweizer Franken in die “freien Gewinnreserven” zu buchen.

Wir von HFA setzten uns für die Unternehmensziele ein, die in den Statuten der Hapimag AG festgeschrieben sind. Laut Artikel 2 dieser Statuten sind die Leistungen der Gesellschaft “ihren Aktionären und Partnern ………. zu möglichst vorteilshaften Konditionen zur Verfügung zu stellen.“ Heißt dies nicht: Kostendeckung unter Vermeidung von Gewinnen und Verlusten?

Eine punktgenaue „rote/schwarze Null“ im Jahresabschluss wird nicht zu erreichen sein. Jahresbeiträge und lokale Kostenbeiträge müssen die Bewirtschaftungskosten decken. Wir halten deshalb eine jährliche Bandbreite von 0,5 % Jahresfehlbetrag bis 1 % Jahresüberschuss des Betriebsertrages als erreichte „rote/schwarze Null“. Ein größerer Verlust oder ein höherer Gewinn zeigt danach auf, dass die Verantwortlichen der Hapimag AG den statuarischen Festlegungen wohl nur sehr geringe Bedeutung beilegen.

Zudem berichten Aktionärinnen oder Aktionäre allgemein von Renovierungsstau in einigen Hapimag Ferienanlagen, von Schimmel im Badezimmer, von fehlenden W-Lan Verbindungen in den Wohnungen. Wurden in der Vergangenheit nicht viele Standardanpassungen wie Klimaanlagen, Geschirrspüler, Mikrowellen/Backofen oder einfach die Erweiterung der Infrastruktur vernachlässigt? Sind dies alles nicht schon jahrelang vorhandene Mängel, für dessen Behebung wohl bisher Geld fehlte.

Wir brauchen deshalb diese ausgewiesenen Gewinne in 2019 um, die nötigen Ergänzungen und Verbesserungen zu finanzieren.

Der HFA wird bei Traktandum (Tagesordnungspunkt) 2 deshalb beantragen, den Gewinn nicht in einem “Sparbuch“ zu parken, sondern  für 2019 vorzutragen, damit die erforderlichen Arbeiten schleunigst durchgeführt werden können und Hapimag damit wieder auf den Weg mit einen vorbildlichen Ausstattungsstandard kommt.