Millionenverluste, 
Aufklärung nur durch Sonderprüfung?

Vorweg möchten wir festhalten, dass wir dem neue Management unter Herrn Kadbi durchaus positiv gegenüber stehen. Wir wollen dabei herauszustreichen, dass wir eine fruchtbringende Zusammenarbeit mit dem neuen Management erhoffen, aber dennoch eine lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse in der Vergangenheit erwarten. Daraus und unter Einbindung der Aktionäre sind die nötigen Konsequenzen strategisch und personell für die Zukunft zu ziehen.

Sieht man sich die kumulierten Ergebnisse der AG der letzten 10 Jahre an, musste Hapimag  die stolze Summe  von 265 Mio € an Verlusten aus den Kapitalreserven, die wir Anleger seinerzeit einbezahlt haben, decken. Das ergibt jedes Jahr ein Finanzloch in Höhe von 20 bis 30 Mio €, welches gegenüber den Aktionären geschickt verschleiert wird. Dazu schreibt die Schweizer Sonntagszeitung:
Hapimag in tiefroten Zahlen


Wir wollen erreichen, dass die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden  und dem Verwaltungsrat klar machen, dass er gegenüber den Geldgebern (Aktionären) in Zukunft die nötige Sorgfalt und Transparez an den Tag legen muss.

Viele Vorgänge innerhalb der Hapimag in den letzten Jahren schreien geradezu nach Aufklärung, die nach Schweizer Obligationenrecht fast nur durch eine Sonderprüfung erreicht werden kann. Die bisherige Führung hat stets alle Fragen zu kritischen Themen nur ausweichend oder gar nicht beantwortet. 
Wie zum Beispiel:

Kostenexplosion

In den letzten fünf Jahren sind die Jahresgebühren und die Nebenkosten um das fünffache der Inflationsrate gestiegen. So fragt ein Aktionär nicht zu Unrecht: „Sind wir Geldgeber nur die Melkkühe des Verwaltungsrates?“

Sehen Sie hier die durchaus Besorgnis erregende
Entwicklung des Eigenkapitals:

In den letzten Jahren hat sich das Eigenkapital von einst über 425 Mi0 € (2002) auf weniger als 290 Mio € reduziert. Ein Anlass zur großer Sorge! Jährliche  zweistellige Millionenverluste müssen aus den Reserven gedeckt werden.

Desaster Anlagenverkäufe

Das Desaster bei bedenklichen Anlagenverkäufen der letzten Jahre nähren ein Vielzahl von Gerüchten. Verkäufe weit unter dem Marktwert mit zum Teil denkwürdigen Begründungen führten zu Millionenverlusten für uns Anleger!

Kanzelhöhe: Hapimag verkauft beide Häuser um (Haus 1 und Haus 2), um  5.060.000.-€ .Der Weiterverkaufspreis (schon vor dem Kauf vereinbart) nur für das Haus 2  beträgt 4.300.000.- €  

Chamonix: Erzielter Verkaufspreis 20 Mio €. Der Investor renoviert um 12 Mio € und verkauft die Wohnungen um 53 Mio €. Wer schneidet bei 23 MIo € Gewinn mit? Mit einem Verkauf von 2 Häusern hätte man die Renovierung  der drei anderen Häuser finanzieren können und die Anlage auf die optimale Auslastung verkleinern können

Bad Kleinkirchheim:  Abgewickelt wie ein Notverkauf. Angebot im Internet zunächst um 2 Mio € (das ist nicht einmal 50% des ortsüblichen Markwertes), drei Monate später auf 1,6 Mio € reduziert und kurz darauf um nur 1 Mio € verkauft. (< 500.- € /m ² Das ist nicht einmal ein Fünftel des Marktwertes (lt. örtlichen Vergleichsangeboten im Internet). Ein Schnäppchen nur für den Käufer?

Neubau Cavallino: Neubaukosten praktisch doppelt so hoch (5.200.-€ /m²) als ortsüblich. Neubau Appartements in Anlagen in unmittelbarer Umgebung mit Pool etc. werden unter 2.300.-€ /m² angeboten.

Wir fragen: Ist das Dummheit, Unfähigkeit oder wurden wir Anleger bewußt oder sogar strafbar hintergangen?

Wir wollen vollständige und ehrliche Informationen erhalten und eine effektive Kostenbremse erreichen! Nach dem Wechsel in der Führungsspitze zeigt sich nun auch Verwaltungsratspräsident Dr. Fontana gesprächsbereit gegenüber dem HFA. Ein neuer Anfang?

Es gibt nach wie vor in der Hapimag Führung Personen, die den HFA als Überbringer der schlechten Nachrichten die eigentliche Schuld am Desaster geben wollen und uns zu Unrecht mit der Schreiber Aktion in Verbindung bringen. Diese Personen wollen lediglich von den jahrelangen eigenen Fehlern ablenken und Ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Wir hoffen, die neue Führung wird nicht nur den Schmutz unter den Teppich kehren wollen sondern ist an einer echten Bereinigung interessiert.

Wie erfolgreich wirtschaftet Hapimag?
Unser Investment ist höchst gefährdet! Aber wir glauben nach wie vor, dass die ursprünglich geniale Idee bei professioneller Führung auch heute in schwierigen Zeiten noch Überlebens-Chancen hat!